Zugang zum Internet/Nutzung
Die Breitbandtechnologie ermöglicht den Transfer großer Datenmengen über Internet und bildet darüber hinaus die Basis für viele neue Anwendungen. Im Rahmen der Studie nahmen Medienunternehmen eine Einschätzung dazu vor, wie viele Breitbandanschlüsse in Deutschland bis zum Jahr 2008 existieren werden. Zugrunde gelegt wurde dabei eine installierte Basis von 3,2 Millionen Breitband Internetanschlüssen1 bei 38,5 Millionen deutschen Haushalten2 im Jahr 2002. Bis zum Jahr 2008 wird von den Medienunternehmen mit einer Zunahme der Anzahl von Breitband Internetanschlüssen um über 300 % auf 12,6 Millionen Anschlüsse gerechnet. Somit werden im Jahr 2008 mehr als 30 % der Haushalte über einen Breitbandanschluss verfügen.
Neben Personal Computer und Laptop erlauben mittlerweile auch Personal Digital Assistants (PDAs) und Mobiltelefone den Zugriff auf das Internet. Im Jahr 2002 erfolgte der Zugang bei allen befragten Gruppen in über 80 % der Fälle über den Personal Computer. Nach Einschätzung der Befragten wird der PC im Jahr 2005 noch immer das dominierende Zugangsgerät sein. Gleichzeitig nimmt der Anteil mobiler Zugangsgeräte (Laptops, PDAs, Mobiltelefone) jedoch deutlich zu. Bürger schätzen, dass mobile Zugangsgeräte im Jahr 2005 einen Nutzungsanteil von 34,6 % haben werden. Das bevorzugte mobile Zugriffsgerät ist das Laptop. Geräte mit kleineren Displays wie Mobiltelefone und PDAs spielen für den Internetzugriff im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit mit einem Nutzungsanteil von weniger als 10 % nur eine untergeordnete Rolle.
Wireless Local Area Networks (WLAN) sind eine Möglichkeit des mobilen breitbandigen Internetzugriffs. In der Studie wurden sowohl Bürger als auch Unternehmen und Unternehmen der Werbewirtschaft zu ihrem Interesse an drahtlosen Internetzugängen in Warteräumen von Flughäfen, Bahnhöfen oder Hotels befragt. Dabei stellte sich heraus, dass 32,7 % der Werbewirtschaft in hohem Maß an solchen Zugängen interessiert sind. Etwas niedriger ist die Anzahl der Interessenten bei den befragten Unternehmen (30,3 %) und den Bürgern (24,4 %). Gerade Geschäftsreisende scheinen die Möglichkeit zu schätzen, das Internet während der Wartezeiten zur Kommunikation oder für andere Aufgaben im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit zu nutzen.
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