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Ergebnisse im Überblick

  • Die Anzahl der Breitband-Anschlüsse soll in Deutschland von 4,2 Millionen im Jahr 2003 auf ca. 17 Millionen Anschlüsse im Jahr 2010 wachsen. Das gesamte Breitband-Marktvolumen soll von ca. 2 Milliarden € (2003) auf knapp 10 Milliarden € (2010) ansteigen.
     
  • Die durchschnittliche tägliche Internet-Nutzungsdauer der Breitband-Nutzer soll sich fast verdreifachen: von 40 Minuten im Jahr 2004 auf 118 Minuten im Jahr 2010. Zum Vergleich: Wer noch über einen schmalbandigen Internet-Anschluss verfügt, hält sich pro Tag rund 16 Minuten im Netz auf. In 2010 soll diese Nutzungsdauer auf 24 Minuten steigen.
     
  • Das Volumen des Zugangs-Markts soll nach Auffassung der Zugangs-Anbieter von 1,8 Milliarden € im Jahr 2003 auf 6,4 Milliarden € im Jahr 2010 wachsen.
     
  • Der Nutzungsanteil von bezahlten Inhalten (Paid Content) soll von 16 % (2004) auf 38 % (2010) steigen; der Anteil von Gratis-Angeboten (Free Content) hingegen soll von 84 % (2007) auf 62 % (2010) sinken. Dies ist eine wichtige Trendwende hin zur Professionalisierung in der Informationsgesellschaft.
     
  • Das Marktvolumen des deutschen Paid Content-Markts soll nach Ansicht der Inhalte-Anbieter von 45 Millionen € (2003) auf 185 Millionen € (2010) wachsen. Derzeit halten die Inhalte-Anbieter erst etwa 17 % des deutschen Inhalte-Marktpotenzials für erschlossen.
     
  • Spezialisierte Anbieter (Verticals) werden sich nach Ansicht der Inhalte-Experten auf den Märkten für Breitband-Musik, Film und Gaming durchsetzen. Breitbandiges Internet ist der Kanal für diese begehrten Inhalte.
     
  • Das Marktvolumen des Breitband-Services-Markts soll sich bis 2010 versechsfachen - von 480 Millionen € (2004) auf etwa 2,9 Milliarden € (2010).
     
  • Image und Vertrauenswürdigkeit (83 %), die Qualität der Website (78 %) sowie ein umfassendes Produktangebot (63 %) sind aus Konsumentensicht die wichtigsten Eigenschaften eines Online-Shopping-Angebots. Dabei zeigt sich, dass eine zuverlässige Technologie, die Inhalte und Services direkt verfügbar macht, entscheidend zu einer höheren Akzeptanz führt. Das ist ein unmittelbarer Effekt breitbandiger Netze. Die Konsumenten wollen schnell und barrierefrei zu Inhalten und Informationen gelangen.
     
  • Mehr als die Hälfte der Experten aus öffentlichen Institutionen geht davon aus, dass Breitband-Anwendungen die Wettbewerbsposition deutscher Hochschulen im internationalen Vergleich stark verbessern können. An Universitäten und Hochschulen, wo das Internet lange vor dem Massenmarkt ein tägliches Arbeitswerkzeug war, verbessert Breitband die Effizienz deutlich - und hilft so, den Vorsprung deutscher Forschung und Wissenschaft auch im globalen Wettbewerb zu sichern und auszubauen.
     
 

Letzte Änderung: 29.11.2006
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