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TechnologieentwicklungGeschwindigkeit ist ein wesentliches Merkmal der Breitband-Technologie - und für Kunden ein ganz wichtiger Faktor. Anfang 2004 wurden in Deutschland erstmals Anschlüsse mit Übertragungsraten von bis zu 3 MBit/s angeboten. Für die Zukunft erwarten die befragten Zugangs-Anbieter einen klaren Trend zu hohen Geschwindigkeiten.
Für das Jahr 2007 gehen sie davon aus, dass die weitaus meisten Breitband-Anschlüsse (43 %) Übertragungsraten zwischen 1 und 1,6 MBit/s aufweisen werden (Abbildung 8). In diesem Bereich ist die Nutzung komplexer multimedialer Inhalte, wie sie etwa von Online-Spielen und Video-on-Demand benötigt werden, komfortabel möglich. Im Jahr 2010 werden nach Einschätzung der Zugangs-Anbieter insgesamt 44 % aller Breitband-Anschlüsse Geschwindigkeiten von über 1,6 MBit/s ermöglichen, 17 % sogar über 10 MBit/s. Allerdings sind die derzeitigen Übertragungsgeschwindigkeiten in Deutschland im Vergleich zu jenen in führenden Breitband-Nationen Asiens, vor allem Südkorea und Japan, durchaus verbesserungsfähig. Hier sehen die befragten Experten Defizite. Etwa die Hälfte der Zugangs-Anbieter beurteilt etwa den japanischen Entwicklungsstand besser als den deutschen; 36 % gehen davon aus, dass der südkoreanische Breitband-Markt technologisch fortschrittlicher ist als der deutsche. In Europa besetzt Deutschland allerdings nach Expertenmeinung eine Spitzenposition beim Einsatz der Breitband-Technologie: 62 % beurteilen den Stand des deutschen Breitband-Markts besser als den Spaniens, 45 % besser als den Großbritanniens und 43 % besser als den Frankreichs. Innerhalb der EU ist Deutschland also zur Breitband-Nation geworden. Das ist vor allem der ADSL-Technologie zu verdanken, auf der knapp 97 % der Breitband-Anschlüsse basieren. 3 % der breitbandigen Anschlüsse laufen über den TV-Kabelanschluss und nur 0,2 % sind Powerline-Anschlüsse, bei denen die Datenübertragung über die Stromleitung erfolgt.5 Für die Zukunft wird seitens der Zugangs-Anbieter eine Verschiebung der jeweiligen Anteile prognostiziert. So werden ihrer Meinung nach im Jahr 2010 noch 71 % aller Breitband-Anschlüsse auf ADSL basieren. VDSL mit 11 % und TV-Kabel mit 9 % stellen die nachfolgenden Alternativen dar. Der Anteil der Fiber-to-the-home-Anschlüsse (FTTH) wird auf 3 %, der der Powerline-Anschlüsse auf 2 % geschätzt. Die restlichen 4 % verteilen sich auf sonstige Zugangstechnologien (Abbildung 9).
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5 Vgl. ECTA (2003); Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (2003).
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