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GesellschaftBreitband-Internet demokratisiert den Zugang zu Märkten und Informationen. Dennoch werden traditionelle Zugangsunterschiede damit nicht automatisch beseitigt. Unter dem Schlagwort "Digital Divide" wird seit einiger Zeit die mögliche Benachteiligung derjenigen gesellschaftlichen Gruppen diskutiert, die keinen Zugang zum schnellen Netz haben. Es zeigt sich, dass Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Bildungsniveau und einkommensschwache Bevölkerungsgruppen nach Auffassung von 75 % der öffentlichen Experten besonders von der Gefahr eines Digital Divide betroffen sind. Die Gefahr für Bevölkerungsgruppen nicht-deutscher Nationalität wird von 50 %, die der Bevölkerungsgruppen ländlicher Gebiete von 38 % der Befragten als hoch bis sehr hoch eingeschätzt (Abbildung 35).
Im Vergleich der Expertenurteile und der Konsumentenmeinungen fällt auf, dass die allgemeine Gefahr eines Digital Divide von 32 % der Experten, aber von 68 % der Konsumenten bestätigt wird. Konträr hierzu wird von einem Großteil (46 %) der Experten die Auffassung vertreten, dass durch Breitband-Internet der Zugang zu Wissen für alle Bürger (z. B. durch digitale Bibliotheken) erheblich vereinfacht wird. |
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Letzte Änderung: 29.11.2006 | |||||||||